neues von der anderen Seite des Teiches

Als ich mich das letzte Mal gemeldet hatte waren wir noch auf dem Lake Superior unterwegs. In der Zwischenzeit sind wir auf dem Lake Michigan angekommen und befinden uns jetzt in Muskegon. Auch das ist schon veraltet, denn ich bin letztes Mal nicht dazu gekommen den Blog abzuschicken. Jetzt sind wir nämlich schon in Chicago.

Aber erstmal von Anfang an. Nachdem wir einige sehr schöne Segeltage hatten verließ uns der Wind ganz und so kamen wir doch noch zu einem schönen Badestopp und einer Fotosafari (Bilder 1-3).

Von der Roald scheint eine besondere Atmosphäre auszugehen, denn der Roald-Zoo wurde immer größer. Zuerst hatten wir nur eine Kröte. Dann ist eine Fledermaus dazugekommen (Bild 4). Eines Nachts tauchte auch noch ein Uhu oder Kauz auf (Bild 5). Zu der Fledermaus (Bild 7) gesellte sich dann auch noch eine Libelle (Bild 08).

In Duluth sind wir wieder mit einer Segelparade in den Hafen eingelaufen. An der Pier war wie uns schon angekündigt wurde überfüllt mit Menschen (Bilder 10-11). Es scheint so, dass es hier selten Tall Ships zu sehen gibt. Dass die Leute hier aber 8 Stunden anstehen würden um ein Schiff zu sehen kann ich nicht ganz bestätigen. Es waren wohl nur 2-3 Stunden.

Die Hafentage mit dem Open Ship waren wieder anstrengend wie immer, dafür gab es aber diesmal mehr Vergünstigungen. So konnten wir zum halben Preis Essen gehen.

Von Duluth aus gab es wieder ein Rennen. Diesmal ging es durch den Lake Superior zurück nach Sault St. Marie, wo wir die kurzfristig zugestiegenen Trainees mit einem Captains Dinner Grillen verabschiedet haben. Wieder ging es durch die Schleuse und dann weiter Richtung Green Bay. Wir haben die meisten Nächte geankert, was es schwierig machte in den echten Seebetrieb zu kommen.

In Green Bay angekommen fühlte ich mich irgendwie an Bay City erinnert. Das kann wohl auch daran liegen, dass viele der Crew diese beiden Häfen verwechselt haben. Die Open Shiptage waren wie in den anderen Häfen auch. Am Anreisetag fand schon die Crewparty statt. Diese wurde von einer lokalen Brauerei einer sogenannten Microbrewery gesponsert. Endlich mal richtiges Bier in Amerika. Es hieß zwar Kölsch, hat aber gut geschmeckt.

Von Green Bay ging es dann weiter nach Muskegon. Dort haben wir eine Gruppe Jugendliche an Bord genommen, die sonst Kindern in Chicago beibringen wie man Fußball spielt.

Mittlerweile sind wir in Chicago angekommen und ich bin von der Stadt beeindruckt. Hier ist alles Perfekt organisiert. Wir hatten schon einen Landanschluss bevor die zweite Gangway geriggt war. Wir werden mit Essen und trinken versorgt, sodass wir keine Backschaft brauchen.

Ich wird mich dann mal wieder auf dem Weg zum Schiff machen, auch wenn es hier im Hospitality Center schön kühl ist und es freies Essen und Getränke gibt.

Montag werde ich auf der US Flagship Niagara anheuern. Das wird eine große Umstellung. Keine Duschen und unter Deck kann man nicht aufrecht stehen.

Bis denn
Andreas

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.